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Das frühe deutsche Drama
Helsinki: Yliopistopaino, 1998. ISBN 951-570-387-5. 
[leider vergriffen]


Das frühe deutsche Drama ist keineswegs mit der Gottschedschen Theaterreform völlig untergegangen; das klassische Drama wäre ohne es nicht denkbar, und es ist auch heute z. T. noch auf der Bühne lebendig - wenn auch der moderne Zuschauer die alten Strukturen oft nicht erkennt. Dieses Buch will das Verständnis für das frühe deutsche Drama fördern. Es geht zurück auf eine Vorlesung, welche die Autorin im Herbstsemester 1996 an der Universität Helsinki gehalten hat, und ist daher an den Studenten der deutschen Literaturgeschichte, speziell den Studenten der Auslandsgermanistik, gerichtet. Ihm will es einen Überblick und einen ersten Einblick in das sonst eher unzugängliche Forschungsgebiet eines sehr engen Spezialistenkreises der Germanistik geben und will zur weiteren Beschäftigung mit dem früheren deutschen Drama anregen.   
In zehn Kapiteln, die den Vorlesungscharakter bewahrt haben, werden die wichtigsten Stationen in der Geschichte des deutschen Dramas von den Anfängen bis zum Barock an Beispieltexten vorgestellt. Schaubilder und Inhaltsübersichten von Dramentexten unterstützen die Anschaulichkeit der Darstellung.

Aus dem Inhalt: Hrotsvitha von Gandersheim - Ludus de Antichristo - Donaueschinger Passionsspiel - Hans Folz - Johannes Reuchlin - Burkhard Waldis - Hans Sachs - Jacob Masen - Englische Komödianten - Andreas Gryphius.