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Klassizismus und Romantik
im europäischen Kontext

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Sommersemester 2006

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Sommersemester 2005

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Sommersemester 2004

Vortragsübersicht

Sommersemester 2006

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Kunst und Wissen.
Beziehungen zwischen Ästhetik und
Erkenntnistheorie im 18. und 19. Jahrhundert

 

Tagung
1.-3. Dezember 2005

Die Frage nach der Beziehung von Kunst und Wissen gibt der vom Gießener Graduiertenkolleg „Klassizismus und Romantik im europäischen Kontext“ ausgerichteten Tagung ihren thematischen Rahmen und soll aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen verfolgt werden; Beiträge sind nicht nur aus den Neuphilologien, sondern auch aus Philosophie, der Kunstgeschichte und Altphilologie vorgesehen.
Zwei Themenkomplexe sollen im Mittelpunkt der Diskussion stehen:

(1.) Der Begriffstransfer zwischen Erkenntnistheorie und Kunstästhetik
(2.) Wissensformen im Grenzgebiet zwischen den Künsten und den Wissenschaften

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Programm
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Fassungen textueller Eigenbewegtheit um 1800/1900
 

Tagung
Juni 2005

Die aktuelle kulturwissenschaftliche Diskussion beschreibt Kultur in zweierlei Hinsicht. Die Rede von der „Kultur als Text“ ist im Rückgriff auf Ausgangstheoreme von der Sprechakttheorie bis zur Dekonstruktion um den Aspekt der Performativität als ein zentrales Moment von Kultur ergänzt worden. Erika Fischer-Lichtes theaterwissenschaftlicher Ansatz beispielsweise bezieht sich dezidiert auf neue Kunstformen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die in ihrem Ereignis- und Happeningcharakter kaum mit herkömmlichen, textorientierten ästhetischen Theorien zu beschreiben sind. Andere Ansätze versuchen, das Spannungsfeld von Performativität und Textualität auszuloten, wobei sich die Frage stellt, ob und wie mit niedergelegten Texten ein Konzept von Performativität, das den Ereignischarakter in den Vordergrund stellt, zu vereinbaren ist.
Die Tagung verfolgt eine Fragestellung, die diese Problemlage literaturwissenschaftlich perspektiviert: Unter „Fassungen textueller Eigenbewegtheit“ verstehen wir einerseits historische Beschreibungen, die Texte zugleich als niedergelegt bzw. fixiert und als bewegt auffassen, mithin dem Text selbst (und nicht erst seiner jeweiligen Lektüre) eine Eigendynamik zuschreiben. Beschreibungen dieser Art finden sich in poetologischen Texten spätestens um 1800. Ein Anliegen der Tagung ist es auch, in aktueller theoretischer Begrifflichkeit zu klären, was die Rede vom eigenbewegten Text bedeutet. Nicht zuletzt wird die Metapher der ‚Textbewegung‘ auch im heutigen literaturwissenschaftlichen Sprachgebrauch verwendet. Andererseits geht es um die Frage, auf welche Weise einzelne literarische Texte aufgrund ihrer spezifischen Qualität diese paradoxale Zuschreibung nahelegen oder ermöglichen. In diesem Sinne steht ‚Fassungen‘ für unterschiedliche theoretische Modellierungen eines speziellen Phänomens von Performativität, zu dessen rezeptiver Erfassung textstrukturelle Fassungen Anlaß geben können.

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Programm
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Fremde Figuren
 

Tagung
Oktober 2004

   
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Die Ordnung der Kulturen
 

Internationales Symposium
Dezember 2003

   
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Krisen des Verstehens um 1800
 

Mit der Ablösung des klassischen Repräsentationsmodells durch das Zeichenmodell der Moderne kann die Zeit um 1800 in besonderer Weise als ‚Krisenzeit des Verstehens' gelten. Damit ist die Aufmerksamkeit noch einmal auf ein historisches Feld gelenkt, auf das sich im Rahmen der keineswegs obsolet gewordenen Theoriedebatte sowohl hermeneutische als auch dekonstruktive Positionen immer wieder beziehen. Aber auch im Kontext semiotischer und diskursgeschichtlicher Untersuchungen ist die Modernität zeichentheoretischer Ansätze um 1800 mehrfach hervorgehoben worden. Die Jahrestagung des Graduiertenkollegs hat es sich nun zum Ziel gesetzt, nach der wechselseitigen Dynamisierung von Hermeneutik und diskursiven Verschiebungen zu fragen, um damit den epistemischen und kulturellen Bedingtheiten der Geschichte des Verstehens nachzugehen.

   
Exposé
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Die Geschichte und die Künste
 

Die Arbeitsgruppe bildete sich nach einer Projektvorstellungsrunde unter Kollegiaten im Januar 2001, die dem gegenseitigen Kennenlernen der Projekte diente und eine Konvergenz von Haupt- oder Teilaspekten der Dissertationsprojekte der späteren AG-Mitglieder zutage treten lies. Die AG traf sich regelmäßig im Sommersemester 2001, um Texte zu diskutieren und für das Wintersemester auszuwählen. Außerdem wurde eine umfangreiche Arbeitsbibliographie zum Thema "Die Geschichte und die Künste" erstellt.

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Darstellbarkeit des Absoluten  

Um 1800 avanciert die Frage nach der Darstellbarkeit des Absoluten zu einer zentralen Reflexionsfigur in Ästhetik und Philosophie. Zur Diskussion steht das Problem, wie auf etwas Bezug genommen werden kann, das jenseits von jeglicher Relation zu denken ist und deshalb durch jede Form der Bezugnahme entstellt zu werden droht. Im Begriff der Darstellbarkeit ist der Zweifel an der Möglichkeit einer gelingenden positiven Darstellung somit immer schon mitgedacht.

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