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Esther Suzanne Pabst

Stipendiaten

         

'Le chemin de la virtu.'
Entwürfe weiblicher Tugend in
französischen Romanen des 18. Jahrhunderts

(Romanistik)



 

 

 

 

Esther Suzanne Pabst

 

:: Projektskizze

 

Der Begriff vertu kann als ein Schlüsselbegriff der französischen Literatur des 18. Jh. bezeichnet werden. Tugendhaftigkeit wird als die Maxime aufklärerischen Handelns schlechthin konzipiert, und ein wesentliches Anliegen der Aufklärungsliteratur besteht in der Vermittlung dieses Tugendoptimismus. In der Analyse der literarischen Entwürfe von vertu kristallisieren sich jedoch heterogene Konzeptionen, die sich vor allem im Roman generisch bedingt besonders komplex darstellen. Dabei wird insofern der ganz entscheidende Konnex des Tugendkonzepts mit der Kategorie Geschlecht evident, als sich der Fokus auf die narrative Inszenierung weiblicher Tugend verengt. Die Entwürfe im Roman als Medium kultureller Sinnstiftung konstituieren eine Debatte um weibliche Tugend, die paradigmatisch für eine Orientierungssuche im Kontext von korrelativen Verschiebungen in den Diskursen zu Moral und Weiblichkeit steht. In der Intention, diese im Roman kontrovers geführte Debatte zu beschreiben und kritisch zu durchleuchten, sollen exemplarisch Konzeptionen und narrative Modellierungen – auch in ihrem Spannungsverhältnis – in einzelnen Romanen, ferner Heterogenität und Relationen der Entwürfe untereinander sowie ihre narrativen Schreib- und Diskursstrategien analysiert werden.

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:: Veröffentlichungen

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