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Kirsten Dickhaut

Stipendiaten

         

Gedächtnistempel.
Studien zum Motiv der Bibliothek
in der französischen Literatur

(Romanistik)



 

 

 

 

Kirsten Dickhaut

 

:: Projektskizze

 

Das Dissertationsprojekt im Bereich der französischen Literaturwissenschaft setzt sich zum Ziel, ausgehend von der idealtypischen Definition einer Bibliothek (mit Büchern, Raum, Ordnung, LeserInnen), die Varianten zu beschreiben und in komparatistischer Manier zu analysieren, die mindestens eine der vier Komponenten entweder über die Maßen stark gewichtet bzw. de- oder transformiert beinhaltet.

Es geht also nicht darum, intakte, reale Bibliotheken zu analysieren, sondern gleichsam defektiv ausgestattete, fiktionale Büchersammlungen zu betrachten. Dabei sind Aspekte der Bibliophagie ebenso zentral wie Bücher- und Bibliotheksverbrennungen. Die Primärliteratur, die im Vordergrund der Untersuchung steht, wird aus dem 19. und 20. Jahrhundert gewählt, da sich erst ab ca. 1800 die Bibliothek als ästhetisches Konstituens größerer Beliebtheit und damit Häufigkeit erfreut (auch wenn ein rückwärtsgerichteter Blick zu einer Bibliothek wie bei Don Quijote deswegen nicht unberücksichtigt bleiben kann). Wichtig ist bei der Auswahl der Werke daher, daß die Bibliothek jeweils eine ästhetisch konstituierende Funktion erfüllt. Die theoretische Basis auf der die Arbeit fußen soll, besteht aus drei zentralen Aspekten: Motiv, Metapher, Intertext.

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:: Veröffentlichungen

"'... une prière à la déesse Mnémosyne'. Gérard de Nerval als Gedächtnisschreiber oder die mnemotechnische Raumstruktur der Texte - das Beispiel Aurélia" In: Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte (1999,1-2)

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:: Kontakt

  Kirsten Dickhaut
Gutenbergstr. 4
D-61231 Bad Nauheim
Kirsten.A.Dickhaut@romanistik.uni-giessen.de



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Tel.(dienstl.)
0641/99-31115
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Di 15-16 Uhr
Institut für Romanische Philologie